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VORTRÄGE / FÜHRUNGEN
 

 

Unser Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" möchte Ihnen, den Kirchengemeinden (u.a. den Konfirmanden und Firmlingen), anderen Vereinen, Schulen, hiesigen Firmen, Besuchern der Jugendherberge sowie den Parteien die folgenden Vorträge und Führungen anbieten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man den Stadtgang auch sehr gut mit einem Vortrag kombinieren kann. Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Verein auf.

 
 

Führung auf den Spuren der NS-Zeit in Zwingenberg


 

Vor der Synagoge (links Dr. Fritz Kilthau, rechts Hanns Werner - Foto Thomas Neu)


 

Der Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" bietet die Führung "Mitten unter uns - Stadtgang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg an der Bergstraße 1933 - 1945" mindestens einmal jährlich an. Für Gruppen ab 10 Personen können Sonderführungen in deutsch und englisch vereinbart werden. Der geführte Stadtgang dauert etwa 1 1/2 Stunden, die Wegstecke beträgt 1 km. Vor Ort werden großformatige Photographien der Opfer gezeigt. Details zu den einzelnen Stationen der Führung sind in den Broschüren "Mitten unter uns" und "In our midst" beschrieben.

Kurzinformationen zu den einzelnen Stationen erfahren Sie, wenn Sie auf dem nachstehenden Stadtplan mit dem Cursor auf die einzelnen Ziffern zeigen.
Eine komplette Liste der Stationen des Stadtgangs können Sie
hier einsehen.

 


 
 

Bildvortrag "NS-Zeit in Zwingenberg"


 

Marktplatz Zwingenberg - nach dem Pogrom 


 

Der Vortrag "NS-Zeit in Zwingenberg" orientiert sich am Aufbau des Buches "Mitten unter uns - Zwingenberg an der Bergstraße von 1933 bis 1945" (Dr. Fritz Kilthau, Sonderband 21 der Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße, Verlag Laurissa, Lorsch 2000).
Die Dauer des Vortrags beträgt ca. 1 Stunde.

Nachfolgend die einzelnen Abschnitte des Vortrags:

 
Zwingenbergs politische Struktur vor 1933
Die Nationalsozialisten an der Macht
Die "Säuberung" des Staatsapparats und "Gleichschaltung" der Verwaltung und Vereine
Die Verfolgung der Zwingenberger Juden
Die Zwingenberger jüdischen Familien
Widerstand und Verfolgung der Zwingenberger Kommunisten
Ludwig Mütz - ein Kommunist im KZ und Gefängnis
Verfolgung der Zwingenberger Sozialdemokraten
Johann Heinrich Schellhaas - ein verfolgter Sozialdemokrat
Das KZ Osthofen
Verfolgung der Zwingenberger Zeugen Jehovas
Hans Gärtner - ein Zeuge Jehovas verhungert in Dachau
Verfolgung von Vertretern der katholischen Kirche
Evangelische Kirche in Zwingenberg - Auseinandersetzungen um die Jugendarbeit
Der "Bergsträßer Bote" im Nationalsozialismus
Die "Deutschen Milchwerke" - ein "nationalsozialistischer Musterbetrieb"
Die Jugendherberge in Zwingenberg - Arbeitsdienstlager, Hitler-Jugend-Führungsschule und Gefangenenlager / Das Kriegsgefangenenlager in Rodau
Kriegsende und Neubeginn

 
 

Führung über den Alsbacher Judenfriedhof


 

Pfarrer Mingo führt über den Alsbacher Friedhof 


 

Unser Verein vermittelt sehr gerne eine Führung über den Alsbacher Judenfriedhof, den größten jüdischen Landfriedhof Hessens, mit dem ehemaligen Alsbacher Gemeindepfarrer Johannes Mingo. Pfarrer Mingo erklärt viele Details zur Geschichte des Friedhofs, zu den Gräbern, Grabsteinen und ihren Symbolen und den jüdischen Beerdigungsriten. Weitere Stationen des Rundgangs sind der Gedenkstein für den berühmten Rabbi Samuel Bacharach, die Gedenktafel zur Erinnerung an die Friedhofsschändung während der Reichspogromnacht 1938 durch die Nationalsozialisten und die Gräber des Bankiers Julius Bauer und seiner Frau Hedwig aus Bensheim, den letzten auf dem Alsbacher Friedhof beerdigten Juden.
Falls gewünscht kann Dr. Fritz Kilthau im Anschluss an den Rundgang an Gräbern von Zwingenberger Juden über deren Lebensgeschichte erzählen – hierbei werden großformatige Fotografien gezeigt.
Die Dauer der Führung beträgt ca. 1 1/2 Stunden.

Ausführliche Informationen zur Führung über den Alsbacher Judenfriedhof finden sich in der von Pfarrer Johannes Mingo und Dr. Fritz Kilthau erstellten Broschüre "Beth Olam - Haus der Ewigkeit" - Gang über den jüdischen Friedhof in Alsbach an der Bergstraße (deutsch) und "Beth Olam - House of Eternity" - A visit to the Jewish cemetry in Alsbach on the Bergstraße ( englisch).

 
 

Bildvortrag: "Die Juden in Zwingenberg"


 

Jüdische Zwingenberger (v.l. Heinrich Wachenheimer mit Ehefrau Clothilde und Enkel Kurt (später Claude Abraham), unbekannt, Zodik Wachenheimer)


 

Der Bildvortrag "Die Juden in Zwingenberg" wurde zum ersten Mal im September 2003 anläßlich des 100. Jahrestags der Einweihung der zweiten Zwingenberger Synagoge gezeigt. Der Vortrag dauert etwa 1 Stunde - er gliedert sich wie folgt:

 
Geschichte der jüdischen Gemeinde in Zwingenberg
Geschichte einzelner Familien: Familien Rothensies, Schack und Wolf in der Obergasse; Familie Wachenheimer, Familie Wolf am Marktplatz
Ausblick

 
 

Bildvortrag: "KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach"


 

Im Bergwerksstollen 


 

Der Bildvortrag "Kaum bekannt - das KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach" (Dauer etwa 1 Stunde) möchte auf die folgenden Fragen Antworten geben:

 
Wo war dieses Außenlager?
Wer betrieb es?
Was wurde dort produziert?
Wer baute das Außenlager auf?
Wer waren die Häftlinge?
Wie viele Häftlinge gab es?
NS-Verbrechen im Lager
Auflösung des Lagers
Spuren der Erinnerung?

 
 

Bildvortrag: "Theodor Loos"


 

 

Der Vortrag (Dauer etwa 1 Stunde) orientiert sich an der Broschüre "Theodor Loos - ein berühmter Film- und Theaterschaupieler aus Zwingenberg an der Bergstraße". In vielen Bildern wird Theodor Loos' Lebensgeschichte erzählt:

 
Geburt 1883 in Zwingenberg
Stammbaum von Theodor Loos
Theodor Loos erzählt über sein Jugend in Zwingenberg
Umzug mit der Familie nach Leipzig
Erste Versuche als Schauspieler
Theodor Loos beim Film
Der deutsche Film in Nationalsozialismus
Theodor Loos' Rolle im Nationalsozialismus (Rolle in "Jud Süß", Ernennung zum Reichskultursenator und Staatsschauspieler)
Berufsverbot nach Kriegsende / Theodor Loos' eigene Sicht auf seine Rolle im Nationalsozialismus
Theaterrollen in Tübingen/Reutlingen und Stuttgart
Theodor Loos privat
Tod 1954 und Nachrufe

 
 

"Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße"


 

 

Basiskarte: Notfallseelsorge Kreis Bergstraße 


 

Der Bildvortrag (Dauer etwa 45 Minuten) orientiert sich an der Broschüre "Als die Synagogen brannten - Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße" und behandelt die folgenden Aspekte:

 
Der junge Kurt Abraham wird Zeuge der Pogromnacht in Lorsch
Vorwand zur Reichspogromnacht
Die Vorgänge im Kreis Bergstraße
Wirtschaftliche Aspekte der Reichspogromnacht
Fazit

 
 

 

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Die Stationen des Stadtgangs