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VORTRÄGE / FÜHRUNGEN |
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Unser Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" möchte Ihnen, den Kirchengemeinden (u.a. den Konfirmanden und Firmlingen), anderen Vereinen, Schulen, hiesigen Firmen, Besuchern der Jugendherberge sowie den Parteien die folgenden Vorträge und Führungen anbieten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man den Stadtgang auch sehr gut mit einem Vortrag kombinieren kann. Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Verein auf.
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Führung auf den Spuren der NS-Zeit in Zwingenberg
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Der Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" bietet die Führung "Mitten unter uns - Stadtgang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg an der Bergstraße 1933 - 1945" mindestens einmal jährlich an. Für Gruppen ab 10 Personen können Sonderführungen in deutsch und englisch vereinbart werden. Der geführte Stadtgang dauert etwa 1 1/2 Stunden, die Wegstecke beträgt 1 km. Vor Ort werden großformatige Photographien der Opfer gezeigt. Details zu den einzelnen Stationen der Führung sind in den Broschüren "Mitten unter uns" und "In our midst" beschrieben.
Kurzinformationen zu den einzelnen Stationen erfahren Sie, wenn Sie auf dem nachstehenden Stadtplan mit dem Cursor auf die einzelnen Ziffern zeigen. Eine komplette Liste der Stationen des Stadtgangs können Sie hier einsehen.
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Synagoge - Wiesenstraße Die 1903 erbaute Synagoge wurde in der Reichspogromnacht nicht zerstört 
Fam. Heinrich Wachenheimer - Pfarrhausgasse 1 Die jüdische Familie (links Heinrich Wachenheimer, davor seine Ehefrau Clothilde und sein Enkel Kurt (Claude) Abraham) floh vor den Nazis nach Frankreich. Heinrich Wachenheimer und sein Enkel Kurt überlebten, Clothilde Wachenheimer starb in Frankreich. 
Zodik Wachenheimer - Pass 21 Heinrich Wachenheimers Bruder Zodik (rechts) starb im KZ Gurs in Südfrankreich 
Max Teichmann - Denkmal an der oberen Scheuergasse Der Herausgeber der Lokalzeitung "Bergsträßer Bote" war liberal und versuchte, nationalsozialistische Anfeindungen in seinen Publikationen zu vermeiden. 
Ludwig Mütz - Untergasse 7 Der ehemalige KPD-Vorsitzende und erste Nachkriegsbürgermeister wurde insgesamt 45 Monate in Konzentrationslagern und Zuchthaus inhaftiert. 
Altes Rathaus - Marktplatz Hier war der Sitz der Zwingenberger NSDAP-Ortsgruppe. Stadtparlament und bürgerliche Vereine wurden von den Nazis "gleichgeschaltet", Arbeitervereine verboten. 
Amanda und Sally Wolf und ihre Kinder - Marktplatz 12 Zwingenberger Bürger stehen nach der Reichspogromnacht vor dem verwüsteten Haus der Familie Wolf - ein unbekannter Photograph hat diesen Moment festgehalten. Amanda, Sally und ihr Sohn Arnold Wolf kamen in KZs um. 
Martha und Moritz Schack / Hans Gärtner - Obergasse 3 Die letzten Zwingenberger Juden Martha und Moritz Schack (Bild) litten unter der Verwüstung ihrer Wohnung in der Reichspogromnacht durch vier Zwingenberger SS-Leute. Martha Schack beging wahrscheinlich Selbstmord, Moritz Schack starb in Auschwitz. Ihre fünf Kinder entkamen. Der bekennende Zeuge Jehovas Hans Gärtner verhungerte im KZ Dachau. 
Clara und Jakob Wolf - Obergasse 5 Zwingenberger Bürger stahlen Waren, die die Nazis während der Reichspogromnacht aus dem Wolfschen Laden auf die Straße warfen. Nach dem Umzug nach Frankfurt verlieren sich die Spuren von Clara und Jakob Wolf - wahrscheinlich kamen beide in Auschwitz um. 
Philipp Steitz - Obergasse 24 Der Kommunist kam wegen "unerlaubter Flugblattverteilung und des dringenden Verdachts kommunistischer Zusammenkünfte" ins KZ Osthofen. Bei Auseinandersetzungen mit Nazis warfen diese eine brennende Fackel in seine Wohnung. 
Clara und Berthold Mainzer - Obergasse 30 Die jüdische Familie Mainzer verkaufte ihr Geschäft an das Kaufhaus Blüm & Krämer in Bensheim und emigirierte in die USA. 
Joahnn Heinrich Schellhaas - Wetzbach 5 Der Sozialdemokrat kaufte ein kommunistisches Flugblatt und wurde deswegen wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. 
Pfarrer Brückner und Georg Dengler - Katholische Kirche Franz Brückner (Bild) hielt Jugendliche seiner Pfarrgemeinde von einem Nazi-Pfingstlager ab und wurde deshalb mit Aufenthalt im KZ Osthofen bedroht; Georg Denglers Aktivitäten und Predigten wurden bespitzelt. 
Pfarrer Adam Höfle - Evangelische Bergkirche Trotz Verbots hielt Pfarrer Höfle Religionsunterricht in der Zwingenberger Schule. 
Gedenktafel - Rathaushof 1984 wurde eine Gedenktafel im Beisein des Landesrabbiner eingeweiht, 2006 um eine Tafel mit den Namen der Zwingenberger Opfer ergänzt. 
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Bildvortrag "NS-Zeit in Zwingenberg"
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Der Vortrag "NS-Zeit in Zwingenberg" orientiert sich am Aufbau des Buches "Mitten unter uns - Zwingenberg an der Bergstraße von 1933 bis 1945" (Dr. Fritz Kilthau, Sonderband 21 der Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße, Verlag Laurissa, Lorsch 2000). Die Dauer des Vortrags beträgt ca. 1 Stunde.
Nachfolgend die einzelnen Abschnitte des Vortrags:
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Zwingenbergs politische Struktur vor 1933
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Die Nationalsozialisten an der Macht
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Die "Säuberung" des Staatsapparats und "Gleichschaltung" der Verwaltung und Vereine
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Die Verfolgung der Zwingenberger Juden
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Die Zwingenberger jüdischen Familien
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Widerstand und Verfolgung der Zwingenberger Kommunisten
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Ludwig Mütz - ein Kommunist im KZ und Gefängnis
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Verfolgung der Zwingenberger Sozialdemokraten
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Johann Heinrich Schellhaas - ein verfolgter Sozialdemokrat
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Das KZ Osthofen
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Verfolgung der Zwingenberger Zeugen Jehovas
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Hans Gärtner - ein Zeuge Jehovas verhungert in Dachau
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Verfolgung von Vertretern der katholischen Kirche
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Evangelische Kirche in Zwingenberg - Auseinandersetzungen um die Jugendarbeit
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Der "Bergsträßer Bote" im Nationalsozialismus
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Die "Deutschen Milchwerke" - ein "nationalsozialistischer Musterbetrieb"
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Die Jugendherberge in Zwingenberg - Arbeitsdienstlager, Hitler-Jugend-Führungsschule und Gefangenenlager / Das Kriegsgefangenenlager in Rodau
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Kriegsende und Neubeginn
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Führung über den Alsbacher Judenfriedhof
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Unser Verein vermittelt sehr gerne eine Führung über den Alsbacher Judenfriedhof, den größten jüdischen Landfriedhof Hessens, mit dem ehemaligen Alsbacher Gemeindepfarrer Johannes Mingo. Pfarrer Mingo erklärt viele Details zur Geschichte des Friedhofs, zu den Gräbern, Grabsteinen und ihren Symbolen und den jüdischen Beerdigungsriten. Weitere Stationen des Rundgangs sind der Gedenkstein für den berühmten Rabbi Samuel Bacharach, die Gedenktafel zur Erinnerung an die Friedhofsschändung während der Reichspogromnacht 1938 durch die Nationalsozialisten und die Gräber des Bankiers Julius Bauer und seiner Frau Hedwig aus Bensheim, den letzten auf dem Alsbacher Friedhof beerdigten Juden. Falls gewünscht kann Dr. Fritz Kilthau im Anschluss an den Rundgang an Gräbern von Zwingenberger Juden über deren Lebensgeschichte erzählen – hierbei werden großformatige Fotografien gezeigt. Die Dauer der Führung beträgt ca. 1 1/2 Stunden.
Ausführliche Informationen zur Führung über den Alsbacher Judenfriedhof finden sich in der von Pfarrer Johannes Mingo und Dr. Fritz Kilthau erstellten Broschüre "Beth Olam - Haus der Ewigkeit" - Gang über den jüdischen Friedhof in Alsbach an der Bergstraße (deutsch) und "Beth Olam - House of Eternity" - A visit to the Jewish cemetry in Alsbach on the Bergstraße ( englisch).
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Bildvortrag: "Die Juden in Zwingenberg"
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Der Bildvortrag "Die Juden in Zwingenberg" wurde zum ersten Mal im September 2003 anläßlich des 100. Jahrestags der Einweihung der zweiten Zwingenberger Synagoge gezeigt. Der Vortrag dauert etwa 1 Stunde - er gliedert sich wie folgt:
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Geschichte der jüdischen Gemeinde in Zwingenberg
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Geschichte einzelner Familien: Familien Rothensies, Schack und Wolf in der Obergasse; Familie Wachenheimer, Familie Wolf am Marktplatz
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Ausblick
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Bildvortrag: "KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach"
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Der Bildvortrag "Kaum bekannt - das KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach" (Dauer etwa 1 Stunde) möchte auf die folgenden Fragen Antworten geben:
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Wo war dieses Außenlager?
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Wer betrieb es?
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Was wurde dort produziert?
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Wer baute das Außenlager auf?
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Wer waren die Häftlinge?
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Wie viele Häftlinge gab es?
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NS-Verbrechen im Lager
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Auflösung des Lagers
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Spuren der Erinnerung?
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Bildvortrag: "Theodor Loos"
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Der Vortrag (Dauer etwa 1 Stunde) orientiert sich an der Broschüre "Theodor Loos - ein berühmter Film- und Theaterschaupieler aus Zwingenberg an der Bergstraße". In vielen Bildern wird Theodor Loos' Lebensgeschichte erzählt:
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Geburt 1883 in Zwingenberg
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Stammbaum von Theodor Loos
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Theodor Loos erzählt über sein Jugend in Zwingenberg
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Umzug mit der Familie nach Leipzig
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Erste Versuche als Schauspieler
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Theodor Loos beim Film
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Der deutsche Film in Nationalsozialismus
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Theodor Loos' Rolle im Nationalsozialismus (Rolle in "Jud Süß", Ernennung zum Reichskultursenator und Staatsschauspieler)
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Berufsverbot nach Kriegsende / Theodor Loos' eigene Sicht auf seine Rolle im Nationalsozialismus
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Theaterrollen in Tübingen/Reutlingen und Stuttgart
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Theodor Loos privat
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Tod 1954 und Nachrufe
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"Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße"
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Der Bildvortrag (Dauer etwa 45 Minuten) orientiert sich an der Broschüre "Als die Synagogen brannten - Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße" und behandelt die folgenden Aspekte:
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Der junge Kurt Abraham wird Zeuge der Pogromnacht in Lorsch
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Vorwand zur Reichspogromnacht
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Die Vorgänge im Kreis Bergstraße
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Wirtschaftliche Aspekte der Reichspogromnacht
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Fazit
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Die Stationen des Stadtgangs
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