Veranstaltungen 2022

ĄGhettohäuser" in Frankfurt

Bildvortrag mit Renate Hebauf: „ 'Ghettohäuser' in Frankfurt - Zwingenberger Juden und ihre letzte Adresse", Donnerstag 5. Mai 2022
Die Frankfurter Buchautorin und Journalistin Renate Hebauf berichtete über jüdische Familien, die ab Ende der 1930er Jahre in „Ghettohäusern“ in Frankfurt unter schwierigsten Bedingungen leben mussten. Der Vortrag basierte auf ihrer Veröffentlichung „Gaußstraße 14 - Ein 'Ghettohaus' in Frankfurt am Main - Die Geschichte eines Hauses und seiner jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 1912 und 1945" (CoCon Verlag, Hanau 2010).
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Stadtgang in Zwingenberg

Marktplatz nach der Pogromnacht 1938
Marktplatz nach der Pogromnacht 1938 Zwingenberger Bürger betrachten das verwüstete Haus der jüdischen Familie Wolf

- Stadtgang auf den Spuren des Nationalsozialismus in Zwingenberg
- Samstag, 25. Juni 2022, 14 Uhr (Achtung: NEUER TERMIN!)

- Treffpunkt: Parkplatz der Melibokushalle

Die Führung übernehmen Ulrike Jaspers-Kühnhold, stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.“, sowie Dr. Fritz Kilthau, Autor des Buches „Mitten unter uns – Zwingenberg von 1933 bis 1945“ und 1. Vorsitzender des Vereins. Der Rundgang dauert etwa 1 ½ Stunden. Beginnend an der ehemaligen Zwingenberger Synagoge in der Wiesenstraße werden von der Verfolgung, Migration und Ermordung von Zwingenberger Juden sowie über die Gewalttätigkeiten und Prozesse gegen Mitglieder der örtlichen Arbeiterparteien KPD und SPD berichtet. Weitere Themen sind die Aktionen gegen Anhänger der Ernsten Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Zwingenberg sowie die Auseinandersetzungen der Nationalsozialisten mit Vertretern der hiesigen Kirchen. Bei dem Gedenkgang werden großformatige Fotos der Betroffenen mitgeführt.
Details zur Führung finden sich hier. Der Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge hat die Broschüre "Mitten unter uns" - Stadtgang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg an der Bergstraße 1933 – 1945“ mit den Details des Rundgangs herausgebracht - sie kann nach dem Stadtgang erworben werden bzw. kostenlos auf dieser Website unter "Unser Angebot/Publikationen" heruntergeladen werden.

Gespräch mit Daniel Neumann

Gespräch mit Daniel Neumann, Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, zum Thema " 'Der ganz normale Alltag' - Wie Jüdinnen und Juden mit Antisemitismus leben" - Moderation Ulrike Jaspers, Donnerstag 15. September 2022, 19 Uhr, Saal des Alten Amtsgerichts

Jüdische Nachbarn - Rede mer mal Tacheles

Jürgen Poth
Jürgen Poth

Musikprogramm "Jüdische Nachbarn - Rede mer mal Tacheles" mit Jürgen Poth, Spachbrücken, Donnerstag 27. Oktober 2022, 19 Uhr, Saal des Alten Amtsgerichts
Mit seinen Liedern, die er zum Teil selbst getextet hat und die er mit Gitarre begleitet, beschreibt er früheres jüdisches Leben in Deutschland in vielen Facetten – das Verhältnis zur Obrigkeit, kulturelle Einflüsse, den Antisemitismus, das Leben in der NS-Zeit, die Flucht und die Verfolgung.
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IG-Farben-Konzern

Der IG-Farben-Konzern: Kriegsindustrie und Massenmord
Arbeitskreis „Zwingenberger Synagoge„ lädt zum Besuch der ehemaligen Machtzentrale der IG Farben auf dem Campus Westend der Goethe-Universität ein
Diese Führung - ursprünglich für Samstag, 25. Juni 2022 geplant - muss leider auf einen späteren Termin verlegt werden!

Der IG-Farben-Konzern war auf mehrfache Weise in die Vernichtungsmaschinerie des Nazi-Regimes verstrickt, gelenkt wurden diese Aktivitäten aus der Frankfurter Verwaltungszentrale des Unternehmens. Bei einem Rundgang durch dieses 250 m lange Gebäude und zum Norbert Wollheim-Memorial wird Ulrike Jaspers-Kühnhold, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Zwingenberger Synagoge, über Details der Kooperation zwischen IG-Farben und Nazi-Staat informieren. Die eineinhalbstündige Führung findet am 25. Juni (Samstag), 15 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang des IG-Farben-Hauses des Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt.
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Das frühere IG-Farben-Haus
Das frühere IG-Farben-Haus Copyright: Uwe Dettmar