VORTRÄGE

Unser Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" möchte Ihnen, den Kirchengemeinden (u.a. den Konfirmanden und Firmlingen), anderen Vereinen, Schulen, hiesigen Firmen, Besuchern der Jugendherberge sowie den Parteien die folgenden Vorträge anbieten. Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Verein auf.

BILDVORTRAG "DIE JÜDISCHE BANKIERSFAMILIE BAUER AUS BENSHEIM"

Hedwig und Julius Bauer mit Tochter Anneliese
Hedwig und Julius Bauer mit Tochter Anneliese

Der Vortrag dauert etwa 45 Minuten und umfasst folgende Themen:

  • Julius Bauers Werdegang
  • Hochzeit mit Hedwig Schloß
  • Firmengründung Rosenfelder und Bauer
  • Umzug der Bankfirma Bauer in den Rodensteiner Hof
  • Geschäftsdetails
  • Lebenslauf der Tochter Margarete
  • Lebenslauf der Tochter Anneliese - Passentzug wegen kritischer Artikel zur Apartheid in Afrika, Klage gegen das US-Außenministerium
  • Hedwig und Julius Bauer in der NS-Zeit (Börsenverbot, Reichspogromnacht, Tod Julius Bauers im KZ Buchenwald, Hedwig Bauers Suizid)
  • Was wurde aus dem Erbe von Hedwig und Julius Bauer?

Informationen über die Familie Bauer finden sich auch in der Broschüre "Menschengesichter - Die jüdische Bensheimer Familie Bauer".

BILDVORTRAG "ZUR GESCHICHTE DER SYNAGOGEN VON ZWINGENBERG AN DER BERGSTRASSE"

Zweite Zwingenberger Synagoge
Zweite Zwingenberger Synagoge

Der Bildvortrag "Zur Geschichte der Synagogen von Zwingenberg an der Bergstraße" dauert etwa 50 Minuten und gliedert sich wie folgt:

  • Wichtige Elemente einer Synagoge
  • Juden in Zwingenberg vor 1861
  • Erste Synagoge 1861
  • Brand 1902
  • Neubau zweite Synagoge
  • Einweihung
  • Struktur der Synagoge
  • Bis 1933
  • Reichspogromnacht
  • Verkauf der Synagoge
  • Nachkriegszeit
  • "Renovierung" 1964
  • Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge"

BILDVORTRAG "WIRTSCHAFTLICHE UND SOZIALE LAGE DER DEUTSCHEN JUDEN" (17.-20. JAHRHUNDERT)

Der Vortrag (Dauer ca. 1 Stunde) zeichnet die politisch-rechtliche, die beruflich-wirtschaftliche und die soziale Lage und Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland nach. Beispiele aus der Region Südhessen dienen der Veranschaulichung dieses Prozesses. Referent ist Studiendirektor i.R. Heribert Pauly, Jugenheim.

Im einzelnen geht der Vortrag auf folgende Problemkreise ein:

  • Rechtsstellung und Erwerbsmöglichkeiten der Juden im 17. und 18. Jh.
  • Die privilegierte Stellung der sog. „Hofjuden“
  • Der große Verarmungsprozess im 18. Jahrhundert
  • Politisch-rechtliche Gleichstellung der Juden im 19. Jh.
  • Beruflicher und wirtschaftlicher Aufstieg im 19. Jh.
  • Jüdische Warenhäuser
  • Jüdische Mittelstandsgesellschaft um 1910
  • Ausblick auf die NS-Zeit

BILDVORTRAG "DIE JUDEN IN ZWINGENBERG"

v.l. Heinrich Wachenheimer mit Ehefrau Clothilde und Enkel Kurt (später Claude Abraham), unbekannt, Zodik Wachenheimer

Der Bildvortrag "Die Juden in Zwingenberg" wurde zum ersten Mal im September 2003 anläßlich des 100. Jahrestags der Einweihung der zweiten Zwingenberger Synagoge gezeigt. Der Vortrag dauert etwa 1 Stunde - er gliedert sich wie folgt:

  • Geschichte der jüdischen Gemeinde in Zwingenberg
  • Geschichte einzelner Familien: Familien Rothensies, Schack und Wolf in der Obergasse; Familie Wachenheimer, Familie Wolf am Marktplatz
  • Ausblick

BILDVORTRAG "NS-ZEIT IN ZWINGENBERG"

Der Vortrag "NS-Zeit in Zwingenberg" orientiert sich am Aufbau des Buches "Mitten unter uns - Zwingenberg an der Bergstraße von 1933 bis 1945" (Dr. Fritz Kilthau, Sonderband 21 der Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße, Verlag Laurissa, Lorsch 2000).
Die Dauer des Vortrags beträgt ca. 1 Stunde.

Marktplatz Zwingenberg - nach dem Pogrom

Nachfolgend die einzelnen Abschnitte des Vortrags:

  • Zwingenbergs politische Struktur vor 1933
  • Die Nationalsozialisten an der Macht
  • Die "Säuberung" des Staatsapparats und "Gleichschaltung" der Verwaltung und Vereine
  • Die Verfolgung der Zwingenberger Juden
  • Die Zwingenberger jüdischen Familien
  • Widerstand und Verfolgung der Zwingenberger Kommunisten
  • Ludwig Mütz - ein Kommunist im KZ und Gefängnis
  • Verfolgung der Zwingenberger Sozialdemokraten
  • Johann Heinrich Schellhaas - ein verfolgter Sozialdemokrat
  • Das KZ Osthofen
  • Verfolgung der Zwingenberger Zeugen Jehovas
  • Hans Gärtner - ein Zeuge Jehovas verhungert in Dachau
  • Verfolgung von Vertretern der katholischen Kirche
  • Evangelische Kirche in Zwingenberg - Auseinandersetzungen um die Jugendarbeit
  • Der "Bergsträßer Bote" im Nationalsozialismus
  • Die "Deutschen Milchwerke" - ein "nationalsozialistischer Musterbetrieb"
  • Die Jugendherberge in Zwingenberg - Arbeitsdienstlager, Hitler-Jugend-Führungsschule und Gefangenenlager / Das Kriegsgefangenenlager in Rodau
  • Kriegsende und Neubeginn

BILDVORTRAG "DIE REICHSPOGROMNACHT IM KREIS BERGSTRASSE"

Basiskarte: Notfallseelsorge Kreis Bergstraße

Der Bildvortrag (Dauer etwa 45 Minuten) orientiert sich an der Broschüre "Als die Synagogen brannten - Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße" und behandelt die folgenden Aspekte:

  • Der junge Kurt Abraham wird Zeuge der Pogromnacht in Lorsch
  • Vorwand zur Reichspogromnacht
  • Die Vorgänge im Kreis Bergstraße
  • Wirtschaftliche Aspekte der Reichspogromnacht
  • Fazit

BILDVORTRAG "KAUM BEKANNT - DAS KZ-AUSSENLAGER BENSHEIM-AUERBACH"

Im Bergwerksstollen
Im Bergwerksstollen

Der Bildvortrag "Kaum bekannt - das KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach" (Dauer etwa 1 Stunde) möchte auf die folgenden Fragen Antworten geben:

  • Wo war dieses Außenlager?
  • Wer betrieb es?
  • Was wurde dort produziert?
  • Wer baute das Außenlager auf?
  • Wer waren die Häftlinge?
  • Wie viele Häftlinge gab es?
  • NS-Verbrechen im Lager
  • Auflösung des Lagers
  • Spuren der Erinnerung?

BILDVORTRAG "THEODOR LOOS"

Der Vortrag (Dauer etwa 1 Stunde) orientiert sich an der Broschüre "Theodor Loos - ein berühmter Film- und Theaterschaupieler aus Zwingenberg an der Bergstraße". In vielen Bildern wird Theodor Loos' Lebensgeschichte erzählt:

  • Geburt 1883 in Zwingenberg
  • Stammbaum von Theodor Loos
  • Theodor Loos erzählt über sein Jugend in Zwingenberg
  • Umzug mit der Familie nach Leipzig
  • Erste Versuche als Schauspieler
  • Theodor Loos beim Film
  • Der deutsche Film in Nationalsozialismus
  • Theodor Loos' Rolle im Nationalsozialismus (Rolle in "Jud Süß", Ernennung zum Reichskultursenator und Staatsschauspieler)
  • Berufsverbot nach Kriegsende / Theodor Loos' eigene Sicht auf seine Rolle im Nationalsozialismus
  • Theaterrollen in Tübingen/Reutlingen und Stuttgart
  • Theodor Loos privat
  • Tod 1954 und Nachrufe