VORTRÄGE
Unser Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" möchte Ihnen, den Kirchengemeinden (u.a. den Konfirmanden und Firmlingen), anderen Vereinen, Schulen, hiesigen Firmen, Besuchern der Jugendherberge sowie den Parteien die folgenden Vorträge anbieten. Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Verein auf.
Bildvortrag "NS-Zeit in Zwingenberg"
Der Vortrag "NS-Zeit in Zwingenberg" orientiert sich am Aufbau des Buches "Mitten unter uns - Zwingenberg an der Bergstraße von 1933 bis 1945" (Dr. Fritz Kilthau, Sonderband 21 der Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße, Verlag Laurissa, Lorsch 2000).
Die Dauer des Vortrags beträgt ca. 1 Stunde.
Nachfolgend die einzelnen Abschnitte des Vortrags:
- Zwingenbergs politische Struktur vor 1933
- Die Nationalsozialisten an der Macht
- Die "Säuberung" des Staatsapparats und "Gleichschaltung" der Verwaltung und Vereine
- Die Verfolgung der Zwingenberger Juden
- Die Zwingenberger jüdischen Familien
- Widerstand und Verfolgung der Zwingenberger Kommunisten
- Ludwig Mütz - ein Kommunist im KZ und Gefängnis
- Verfolgung der Zwingenberger Sozialdemokraten
- Johann Heinrich Schellhaas - ein verfolgter Sozialdemokrat
- Das KZ Osthofen
- Verfolgung der Zwingenberger Zeugen Jehovas
- Hans Gärtner - ein Zeuge Jehovas verhungert in Dachau
- Verfolgung von Vertretern der katholischen Kirche
- Evangelische Kirche in Zwingenberg - Auseinandersetzungen um die Jugendarbeit
- Der "Bergsträßer Bote" im Nationalsozialismus
- Die "Deutschen Milchwerke" - ein "nationalsozialistischer Musterbetrieb"
- Die Jugendherberge in Zwingenberg - Arbeitsdienstlager, Hitler-Jugend-Führungsschule und Gefangenenlager / Das Kriegsgefangenenlager in Rodau
- Kriegsende und Neubeginn
Marktplatz Zwingenberg - nach dem Pogrom
Bildvortrag: "Die Juden in Zwingenberg"
v.l. Heinrich Wachenheimer mit Ehefrau Clothilde und Enkel Kurt (später Claude Abraham), unbekannt, Zodik Wachenheimer
Der Bildvortrag "Die Juden in Zwingenberg" wurde zum ersten Mal im September 2003 anläßlich des 100. Jahrestags der Einweihung der zweiten Zwingenberger Synagoge gezeigt. Der Vortrag dauert etwa 1 Stunde - er gliedert sich wie folgt:
- Geschichte der jüdischen Gemeinde in Zwingenberg
- Geschichte einzelner Familien: Familien Rothensies, Schack und Wolf in der Obergasse; Familie Wachenheimer, Familie Wolf am Marktplatz
- Ausblick
Bildvortrag: "KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach"
Im Bergwerksstollen
Der Bildvortrag "Kaum bekannt - das KZ-Außenlager Bensheim-Auerbach" (Dauer etwa 1 Stunde) möchte auf die folgenden Fragen Antworten geben:
- Wo war dieses Außenlager?
- Wer betrieb es?
- Was wurde dort produziert?
- Wer baute das Außenlager auf?
- Wer waren die Häftlinge?
- Wie viele Häftlinge gab es?
- NS-Verbrechen im Lager
- Auflösung des Lagers
- Spuren der Erinnerung?
Bildvortrag: "Theodor Loos"
Der Vortrag (Dauer etwa 1 Stunde) orientiert sich an der Broschüre "Theodor Loos - ein berühmter Film- und Theaterschaupieler aus Zwingenberg an der Bergstraße". In vielen Bildern wird Theodor Loos' Lebensgeschichte erzählt:
- Geburt 1883 in Zwingenberg
- Stammbaum von Theodor Loos
- Theodor Loos erzählt über sein Jugend in Zwingenberg
- Umzug mit der Familie nach Leipzig
- Erste Versuche als Schauspieler
- Theodor Loos beim Film
- Der deutsche Film in Nationalsozialismus
- Theodor Loos' Rolle im Nationalsozialismus (Rolle in "Jud Süß", Ernennung zum Reichskultursenator und Staatsschauspieler)
- Berufsverbot nach Kriegsende / Theodor Loos' eigene Sicht auf seine Rolle im Nationalsozialismus
- Theaterrollen in Tübingen/Reutlingen und Stuttgart
- Theodor Loos privat
- Tod 1954 und Nachrufe
"Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße"
Basiskarte: Notfallseelsorge Kreis Bergstraße
Der Bildvortrag (Dauer etwa 45 Minuten) orientiert sich an der Broschüre "Als die Synagogen brannten - Die Reichspogromnacht im Kreis Bergstraße" und behandelt die folgenden Aspekte:
- Der junge Kurt Abraham wird Zeuge der Pogromnacht in Lorsch
- Vorwand zur Reichspogromnacht
- Die Vorgänge im Kreis Bergstraße
- Wirtschaftliche Aspekte der Reichspogromnacht
- Fazit